Der Baummarder (Martes martes) ist einer der scheuen Waldräuber Deutschlands. Im Gegensatz zum Steinmarder meidet er menschliche Nähe konsequent. Ein Baummarder vor der Wildkamera ist ein echtes Highlight.
Tier: Wildkamera Baummarder beobachten
Aktivzeit: Dämmerung und Nacht
Empfohlene Kamera: No-Glow 940nm IR
Schutzstatus: Geschützt
Das häufigste Problem bei Marder-Fotos: Welcher Marder ist es? Erkennungsmerkmal Baummarder: gelborangene Kehle, einteilig. Steinmarder: weiße, oft zweiteilige Kehle.
| Merkmal | Baummarder | Steinmarder |
|---|---|---|
| Kehle | Gelborange | Weiß |
| Lebensraum | Alter Wald | Siedlungen |
| Häufigkeit | Selten | Häufig |
Alte Buchenwälder mit Höhlenbäumen (Schlafplätze), Waldrandlinien mit Vogelbeeren und Brombeeren, Bachtäler in Mittelgebirgen, Windwurf-Flächen und Totholzbereiche.
Spurensuche: Losung auf Baumstümpfen (gedreht, spitz, mit Beeren und Fell). Fährten im Schnee: 2+2 Muster, 4cm Breite.
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Montagehöhe | 40–70 cm (am Boden aktiv!) |
| PIR | High |
| IR-Typ | No-Glow 940nm (Pflicht) |
| Aktivzeit | 22:00–05:00 Uhr |
Erlaubte Lockmittel: Eier, Vogelbeeren, tote Kleinnager, Brombeeren auf Baumstumpf im Kamerafeld.
Lockstock-Trick: Frischen Ast mit Walderdbeeren bestreichen. Baummarder kommen auf Fruchtgeruch zuverlässig.
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