April 13

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Bienenstock vor Diebstahl schützen – so gehts!

Dieser Beitrag ist von  Alex

April 13, 2020


Jetzt ist es schon wieder geschehen! Ein ausgebuffter Honigdieb hat in Sant Augustin wieder zugeschlagen. Diesmal war das Ziel eine Streuobstwiese in der Nähe von Menden. In der Halloween Nacht wo alle friedlich feiern und an nichts Böses denken, hat der fiese Honigdieb zugeschlagen und sich an denen Bienenvölkern von Imkerin Nicole Saturna vergriffen.

Und dies war nicht der erste Übergriffe auf die Bienenvölker von Nicole Saturna. Mittlerweile wurde sie schon das dritte Mal ausgeraubt und wie es scheint werden die Bienen diesen letzten hinterhältigen Angriff nicht überleben sagt Diplom-Biologe Andreas Fey.

Was der dreiste Eindringling allerdings nicht wusste war die Tatsache, dass aufgrund der Vorfälle in der Vergangenheit eine Wildkamera, versteckt an einem Baum, installiert wurde.

Diese Wildkamera war leider keine Wildkamera mit SIM Karte sondern nur eine ganz gewöhnliche.


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Hätten die Imkerei Besitzer ein paar Euro mehr bezahlt und sich gleich eine Fotofalle gekauft, die in der Lage ist Aufnahmen direkt nach der Entstehung via SMS, E-Mail oder Pushbenachrichtigung zu versenden, so wäre die Imkerin innerhalb einer Minute über das Eindringen des Honigräuber bereits informiert worden und hätte direkt die Polizei rufen können.

Wie in dem mir vorliegenden Artikel beschrieben hat die dort installierte Wildkamera wenigstens Bilder vom Täter aufgenommen welche wiederum an die Polizei weitergegeben worden sind. Ob die Polizei in der Lage war mit diesen Aufnahmen den Täter zu überführen ist nicht bekannt. 

Auf den Videos war sehr gut zu erkennen, wie routiniert dieser Langfinger den Honig raubte. So kann man davon ausgehen, dass dieser Täter auch für die beiden vorherigen Taten verantwortlich war.


Wie kann man sich als Imker vor Honigraub schützen?

Zunächst einmal würde ich jedem raten, seine Bienenstöcke nicht einfach so aufs freie Feld zu stellen und darauf zu hoffen, dass keiner daran geht. Den Gutmenschen wie es Ihnen früher einmal gab gibt’s leider nicht mehr in der Form.

Wenn das nicht machbar ist oder aus welchen Gründen auch immer abgelehnt wird so muss man sich nun überlegen wie man diese Bienenstöcke sichert.

Um zumindest Gelegenheitsdieben keine Chance zu bieten, würde ich jedem Imker dringend empfehlen seinen Bienenstock mit einem Kabelschloss erst einmal zu sichern.

So kann nicht jeder X-beliebige einfach die Waben herausnehmen und den Honig klauen. Ich denke mit dieser Methode hast du erstmal 90% der Honigdiebe schachmatt gesetzt.

Wenn allerdings Profi-Honig-Räuber am Werk sind und mit entsprechendem Werkzeug anrücken, so wird dieses Kabelschloss nicht viel ausrichten können. Hier hilft nur noch eine ordentliche Videoüberwachung.

Wie das im Einzelnen funktioniert, welche Kamera verwendet werden sollten welche nicht und worauf du bei der Positionierung dieser Fotofalle achten solltest erfährst du im weiteren Verlauf dieses Beitrags.


Welche Wildkamera ist für die Honigüberwachung am besten geeignet?

Imkerei wird Videoüberwacht

Wie eingangs bereits festgestellt, würde ich handelsübliche Wildkameras in dem Fall nicht installieren, da es dir wenig bringt erst darüber informiert zu werden wenn alles zu spät ist. Im besten Fall willst du natürlich den Honig Räuber auf frischer Tat ertappen, sodass die Polizei ihn direkt verhaften kann.

Was du also brauchst ist eine Wildkamera mit SIM Karte und App. Hier bietet der Markt mittlerweile die verschiedensten Modelle an wobei die allermeisten nicht so ausgereift sind wie die Wildkameras von ICUserver.

Das besondere an den ICUserver Wildkameras ist die App und die Möglichkeit mit dieser App mehrere dieser Wildkameras gleichzeitig zu verwalten. Noch viel wichtiger aber ist der Mobile Empfang denn dieser ist dank Multireception einfach nur genial, da die SIM Karte die jeweils besten drei Netze des Landes abdeckt und du so immer Empfang hast! Ich habe diese Wildkamera vor kurzen gründlich unter die Lupe genommen und einen sehr ausführlichen Test dazu geschrieben den du hier nachlesen kannst!

So ist das heutzutage gang und gäbe, dass beispielsweise Schiffscontainer oder LKWs mit entsprechenden SIM Modulen wie bei den ICUserver Wildkameras ausgerüstet werden um den entsprechenden Logistiker auf Wunsch oder auch vollautomatisch ihren Standort egal wo sie sich auf der Welt befinden, mitteilen.

Wer jetzt wissen möchte wie die Wildkamera mit SIM-Karte funktioniert der kann gerne meinen ausführlichen Testbericht lesen. Dort findest du auch weitere Anleitung und Videos wie du z.b. die beigefügte SIM-Karte in drei Kinder leichten Schritten aktivieren kannst.

Jeder Jäger möchte zu jeder Tageszeit wissen was in seinem Revier abgeht,


In welcher Höhe und Entfernung sollte die Wildkamera mit Sim Karte positioniert werden?

Sollte der Dieb doch schneller sein als die Polizei erlaubt, brauchst Du entsprechend gute Aufnahmen insbesondere von seinem Gesicht. Somit schließt es sich schon mal aus, die Fotofalle in Kniehöhe irgendwo zu montieren.

Die ideale Höhe der Wildkamera beträgt 2 m. Der Neigungswinkel mit dem die Wildkamera hinunter schaut, sollte sich zwischen 30 und 45 Grad bewegen.

Versucht die Wildkamera mit einem maximalen Abstand von 5 Metern an einem Baum Zaun Balken oder eine Häuserwand zu installieren. Ganz wichtig für diejenigen die sich mit Wildkameras noch nicht weiter beschäftigt haben ist das Einstellen der Infrarot Schwarzlicht LEDs.

Wenn ihr Objekte weiter als 5 Meter von der Wildkamera entfernt aufnehmen möchtet so benutzt 56 LED alles da drunter kann mit 25 LEDs ausgeleuchtet werden.

Das Problem ist nämlich wenn der Täter zu dicht an der Wildkamera ist und die 56 LEDs aktiviert wurden, so ist die Wahrscheinlichkeit doch relativ hoch, dass das Bild überbelichtet wird.

Wer es ganz genau wissen möchte sollte vor Ort einfach mal ein paar Tests durchführen.


Tipps & Tricks zur Wildkamera

Wenn du einen Bienenstock hast den du nur unregelmäßig besuchen kannst, so wirst du sicherlich bald feststellen, dass die Batterien der Wildkamera relativ fix alle sind.

Dies ist aber nur dann der Fall wenn zu viele Aufnahmen von der Wildkamera getätigt werden. Im Standby-Modus hält die Kamera ca 6 Monate durch. Wenn du allerdings sehr viel Tiere in der Nähe hast die die Kamera auslösen, so reduziert sich die Standzeit der Kamera drastisch.

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Mit diesen drei Möglichkeiten kannst du die Standby Zeit deiner Wildkamera signifikant erhöhen!

Mein abschließendes Fazit:

Das A&O bei dir Bienenstock Überwachung ist das Verwenden einer Wildkamera mit SIM Karte. Selbst wenn die Aufnahme nicht zu erkennen sind bzw. die Wildkamera so schlecht positioniert wurden, dass das Gesicht nicht erkennbar ist, kannst du zumindest erkennen, dass sich ein Mensch dort befindet wo keiner sein sollte.

In diesem Fall kannst du umgehend die Polizei rufen und den Täter dingfest machen. Dies gelingt dir nicht mit einer handelsüblichen Wildkamera wo du keine Bilder auf dein Handy geschickt bekommst.

Hier kannst du nur in der Regel Tage später die SD-Karte selbstständig checken um festzustellen ob du bestohlen wurdest oder nicht.

Selbst wenn du tolle Aufnahmen vom Täter hast, ist dieser in aller Regel über alle Berge und wahrscheinlich sowieso maskiert.

Daher mein Rat an dieser Stelle kauft euch wirklich nur eine 4G Überwachungskamera alles andere macht in dem Fall keinen Sinn.

Über den Autor:

Egal was die Hersteller alles behaupten, ich habe es getestet! Herzlich willkommen auf meinem Wildkamera Blog. Mein Name ist Alex, Familienvater, Angestellter und leidenschaftlicher Technik-Nerd. Seit nun mehr als 4 Jahren beschäftige ich mich privat mit Wildkameras. Dieses Wissen und meine gesammelten Erfahrungen möchte ich mit euch teilen.

Viel Spaß auf meinem Blog!

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