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Victure Wildkamera

(5 / 5 bei 69 Stimmen)
Hersteller
Auflösung
Displaygröße
IP Schutzklasse
Sim-Karte
Wifi
Produkt Typ
Reaktionszeit0,5 Sek
Anzahl LEDs40
Erfassungswinkel120 °
Nachtsichtentfernung20 m
Gewicht558 g
Größek.A.

Beschreibung

Victure Wildkamera – das volle Programm für kleines Geld

In unser heutigen Produktvorstellung möchten wir euch mal wieder eine Wildkamera vorstellen welche sich wirklich jeder Mann leisten kann. Die hier vorgestellte Victure Wildkamera verfügt über eine Vielzahl an Modis und Funktionen die man bei anderen Fotofallen vergeblich sucht, aber dazu später mehr.

Victure Wilkamera Fotofalle 20 mp – was steckt drin?

So wie ich das sehe, kann diese Wildkamera noch nicht so lange am Markt sein. Guckt man sich die Stats an muss ich aber erhlich gesagt staunen was Victure hier alles an Feature reingesteckt hat. Fangen wir also an und werfen mal einen Blick auf die Hardware.

  • Bildsensor: 20,0 Megapixel, 1/2,5″ CMOS-Sensor
  • Fotoauflösung: /20MP/12MP/8MP/5MP
  • Videoauflösungen: 1080P 15fps, 720P 30fps, etc.
  • Objektiv: F=7.45, F/NO=2.4, FOV=55°
  • Auslösezeit: 0.7s
  • IP Schutzklasse: IP66
  • Anschlüsse: Mini USB 2.0
  • Spg.Versorgungsteil: 8 AA-Batterien (nicht eingeschlossen), externes 6V Spg.Versorgungsteil, mindestens 1.5A
  • Bereitschaftszeit: ca. 6 Monate (mit 8 Batterien)

 

 

Das Gehäuse – Die IP66 Wildkamera von Victure

Hier hat der Hersteller wirklich schön mitgedacht. Ich kann auch nicht verstehen wie man eine Wildkamera bauen kann die nicht über ein IP66 Schutzgehäuse verfügt. In der Regel hält sich die Fotofalle das ganze Jahr über, draußen irgendwo, in freier Wildbahn oder einfach nur im Garten oder am Haus montiert auf. Somit ist die Fotofalle also ganzjährig den äußeren Einflüssen wie Wind, Staub und Regen ausgesetzt.

Das Wasser nicht gut für Elektronik ist sollte klar sein. Also warum eine Wildkamera ohne IP66 + Gehäuse herstellen? Wie dem auch sein, Victure hat hier in jedem Fall seine Hausaufgaben gemacht und liefert somit ein Wasser und Staub dichtes Gehäuse das keine Wünsche offen lässt.

 

Der Sensor

chip mit orangen pinsDer Sensor der Victure scheint wie jeder andere auch in diesem Preissegment über 12MP (interpoliert 20 MP) zu verfügen. Laut unserer Erfahrung nach ist das auch völlig ausreichend um Bilder von Wildtieren in der Nacht aufzunehmen. Bedingt durch den schwarz/weiß Modus in der Nacht ist die Detailtreue eh nicht mehr so gegeben.

Tagsüber macht die Wildkamera allerdings schöne Bilder die wirklich zu gebrauchen sind. Auch das ist nicht selbstverständlich.

Alles in allem kann man sagen, der CMOS Sensor macht das was er soll und bringt die Bilder und Videos in ordentlicher Qualität auf die SD Karte.

 

LED Technik

gelbe GlühbirneDas erfreuliche an der Victure Wildkamera ist die LED Technik. Ihr fragt euch warum? Nunja, auch hier wird die von mir bevorzugte No-Glow Technik verwendet (auch als Schwarzlicht LED Technik bekannt) die es ermöglicht, einen Blitz auszulösen ohne das sichtbare Lichtanteile das Wild oder den Einbrecher auf unsre Wildkamera aufmerksam machen.

Die Victure verfügt über 24 No-Glow LEDs (940 nm Wellenlänge) welche dafür sorgen, dass unser Objekt der Begierde in der Nacht auch ordentlich ausgeleuchtet wird. Warum die Firma das auf der Herstellerseite jedoch als low-glow bezeichnet ist mir schleierhaft, da die Low-Glow LEDS über eine Wellenlänge von 850 nm verfügen.

Was die Firma für mich schon mal sehr sympatisch macht ist die realistische Angabe der Ausleuchtungsentfernung. Meiner Meinung nach ist diese hier wirklich mal korrekt angegeben. Andere Hersteller nennen hier werte von 20 – 25 m die ich in der Praxis noch mit keiner Wildkamera hinbekommen habe. Ich weiß nicht so recht ob diese Werte im Wildkamera Labor ermittelt oder einfach nur berechnet wurden.

Meine Erfahrungen zeigen, dass Wildkameras in der Regel Objekte in einer Entfernung von 10 – 15 m nachts erkennen und dann auch entsprechend auslösen. Alles was weiter weg ist, wird in der Dunkelheit meiner Erfahrung nach nicht wirklich zuverlässig registriert.

 

Auslösezeit

Wildtierkamera Aldi - StoppuhrEine sehr wichtige Kennzahl bei Wildkameras ist die sogenannte Auslösezeit. Die ist der Zeitraum der benötigt wird ab vom auslösen des Sensor bis zum Auslösen der Kamera. Viele Wildkameras benötigen leider sehr lange. Dies wiederum ist gerade bei Tieraufnahmen sehr ärgerlich weil im schlechtesten Fall das Tier schon vorbei gelaufen ist ehe die Wildkamera ein Bild oder Video aufgezeichnet hat.

Die gute Nachricht ist, die Victure Wildkamera benötigt lediglich 0,7 Sekundem um ein Bild nach einer entsprechenden Bewegung vor dem Sensor auszulösen und auf der SD Karte zu speichern.

 

Welche Stromspar-Modis beherrscht die Victure Wildkamera

Auch hier hat sich Victure nicht lumpen lassen. Was meine ich genau? Genau das Stromsparpotential. Hier bietet Sie drei unterschiedliche Einstellungen für den Kunden, der sicher 95% der Bedürfnisse die man so haben kann, abdeckt.

 

Modus 1 – Immer einsatzbereit

Wird die Victure Wildkamera im Modus 1 betrieben so das zur Folge, dass die Wildkamera nur ein Bild bzw. Video erzeugt wenn sich etwas vor der Linse bewegt. Somit ist dieser Modus die ideale Einstellung wenn diese Fotofalle als Überwachungskamera oder Wildkamera im Einsatz ist. In diesem Modus wird allerdings die meiste Energie verbraucht, dass es hin und wieder natürlich auch zu unbeabsichtigten Aufnahmen kommen kann.

Diese können wie bei jeder anderen Wildkamera auch, durch sich bewegende Äste, starken Regen oder Schnee ausgelöst werden.

Merke: Der Energieverbrauch im Modus 1 ist am größten und somit die Akkulaufzeit am geringsten!

 

Modus 2 – Der Zeitschaltmodus

Wie soll ich meine Wildkamera ausrichten bzw. Wo die Wildkamera aufhängenDies bedeutet, im Menü der Wildkamera wird ein Zeitraum benannt an dem die Kamera quasi scharf geschaltet wird um bei Bewegung auszulösen. Außerhalb dieses Zeitfenster können keine Bilder oder Videos aufgenommen werden. Somit kann der Stromverbrauch je nach Größe des Zeitfensters, signifikant reduziert werden.

Für wen bietet sich dieser Modus vorzugsweise an?

Aus meiner Sicht macht dieser Modus Sinn bei der Objektüberwachung von Firmengeländen oder privaten Wohnobjekten. Tagsüber wenn jemand vor Ort ist muss das Gebäude oder Grundstück nicht zwangsweise überwacht werden da die Einbrecher die Dunkelheit in aller Regel bevorzugen.

Merke: Mit Hilfe des einzustellenden Zeitfensters kann die Akkulaufzeit signifikant erhöht werden. Dies macht vor allem Sinn bei Wildkameras die an schwer zugänglichen Orten angebracht sind. Hier kann man den Zeitpunkt des Batteriewechsels locker um Faktor 2 erhöhen. Eignet sich sehr für die Objektüberwachung und auch die nächtliche Tierfotografie.

 

Modus 3 – der Dauerläufer

blaues AusrufezeichenWer diese Wildkamera als getarnte Überwachungskamera verwenden möchte der kann auch eine externe Stromversorgung anschließen und somit die Wildkamera im Dauerbetrieb verwenden. Auch in dem Fall hat Victure schön mitgedacht und für die beiden größten Anwendungsgebiete jeweils eine Lösung parat (jedoch  nicht Teil des Lieferumfangs).

Wer die Fotofalle direkt an seinem haus anbringen möchte und auch über eine entsprechende Außensteckdose verfügt, der kann hier ein 6-Volt Netzteil an der Wildkamera anschließen.

Die jenigen unter euch die lieber Wildtieraufnahmen von Rotwild oder auch Schwarzwild erzeugen möchten kommen auch nicht zu kurz. Hier bietet Victure die Möglichkeit einen 6 Volt Sonnenkollektoren anzuschließen. Somit kann die Fotofalle auch an Orten ohne 230V Anschluss dauerhaft betrieben werden (Sonnenstrahlung vorausgesetzt)

Merke: Der Modus 3 ist der Dauerbetrieb. Mit Hilfe von externen Stromversorgungen oder einem Sonnenkollektoren kann die Wildkamera ohne Batterien betrieben werden. Die Betriebsspannung liegt hier bei 6 Volt.

 

Victure Fotofalle Anleitung

Auch hier kann ich nur sagen, dass an alles gedacht wurde. Die Bedienungsanleitung der Victure Wildkamera lässt keinen Wunsch offen. Alles ist mit einfachen Worten und auch zu meiner Bewunderung, in sehr schönen deutsch beschrieben. Somit wird auch der Elektronik Laie abgeholt und kann mit der Hilfe der Bedienungsanleitung seine Wildkamera in Betrieb nehmen.

 

Victure Trailcam Lieferumfang – was bekommt man für sein Geld?

Der Lieferumfang ist hier leider auch wie bei den meisten Wildkameras am Markt, was ich echt sehr schade finde. Leider muss man auch bei der Victure Wildkamera eine SD-Karte oder auch die Batterien separat dazu kaufen.

Das muss hier echt nicht sein. Ich kann mir vorstellen, dass hier einige traurige Gesichter nach der Öffnung der Versandpackung zu sehen sind. Es ist doch heutzutage normal, dass Elektronische Geräte welche über eine Batterie Funktion verfügen, auch Batterien im Lieferumfang enthalten. So sehe ich das jedenfalls, und da wo es nicht so ist da ärgert es mich. Gerade dann wenn man am Samstag Abend das Paket öffnen und kein Supermarkt mehr offen hat.

Auch eine SD-Karte ist sucht man vergeblich. Diese muss auch separat dazugekauft werden. Wer das also vorhat dem rate ich gleich zu beginn. Investiert bitte die 10 EUR mehr und kauft euch gleich eine Wifi SD-Karte oder auch Wlan-SD-Karte (ist beides das selbe). Damit habt ihr nun die Möglichkeit und könnt die Bilder direkt via Wlan von der Wildkamera uploaden und müsst nicht jedesmal hinrennen um die Bilder anzuschauen.

Das funktioniert natürlich nur dort wo auch ein Wlan Router in der Nähe ist.

 

Was ist alles drin?

  • Victure Wildkamera
  • Wandhalterung (zur Befestigung an Häuserwand)
  • Montageband (zur Befestigung an einem Baum)
  • 1x Mini USB Kabel (USB 2.0)
  • 1x Bedienungsanleitung in deutsch

 

FAZIT: Wer im Moment auf der Suche nach einer günstigen Wildkamera ist der kann hier beherzt zuschlagen. Wer eine Wildkamera kaufen möchte die noch über eine SIM Karte verfügt der muss hier leider weiter suchen. Dort kann ich die ICUserver Wildkamera allerdings empfehlen. Alle anderen können hier auf jeden Fall zuschlagen. Die Fotofalle bietet alles was das Herz begehrt. Und das zu einem unschlagbaren Preis. Also gönnt sie euch! 🙂

 

 


Erfahrungsberichte

Kommentare

Heinz Dohms 23. April 2019 um 8:29

Sind Timeslaped-Aufnahmen mit der HC 400 Kamera auch möglich?

www.wildkamera-tests.com 20. August 2019 um 20:18

ja, diese sind möglich.


thomas eberhard 3. November 2019 um 10:04

Hallo, ich habe die Hunting Camera HC400 von Victure. Leider verwundert mich die Batterielaufzeit etwas.
Ich habe die Camera über die Zeitschaltuhr von 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr täglich in Betrieb. Nach 8 Tagen waren die Batterien verbraucht. Gerät zeigt 90% an. Batteriespannung 1,2 Volt. Batterien sind von Varta. Ist diese Laufzeit normal oder liegt hier ein Defekt vor?

www.wildkamera-tests.com 26. November 2019 um 21:32

Hallo Thomas,

das klingt etwas sehr wenig, je nachdem wieviel Betrieb vor der Kamera ist sollten die Batterien mindestens 1-2 Monate halten. Akkus halten natürlich wesentlich länger. Ich verwende in der Regel immer die Enerloop Akkus, die kosten nicht die Welt und halten gefühlt eine Ewigkeit.

Ich habe mir damals direkt das 16er Pack geholt – so hast du immer 8 volle Akkus in Petto und musst die nicht erst laden etc. Die Akkus kannst du übrigens hier ganz einfach bei Amazon bestellen.

Viele Grüße,
Alexander.


Klaus Leichsenring 21. Januar 2020 um 15:58

Wo finde ich im Internet/Support eine vollständige, bebilderte Betriebsanleitung für meine kürzlich bei Amazon gekaufte HC400? Und welche SD-Karte kann mir für diese Wildkamera empfohlen werden. Danke für Ihre Antwort, auch wenn dies zunächst eine Frage und kein Kommentar ist. MfG – K. Leichsenring.


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