April 13

0 comments

Mit diesen Hacks machst Du die Wildkamera-Aufnahmen deines Lebens!

Dieser Beitrag ist von  Alex

April 13, 2020


Du kennst das doch sicher auch. Du hast Dir gerade eine Wildkamera gekauft und diese zum ersten Mal in deinem Revier aufgestellt. Nach einigen Tagen schaust Du dir die Aufnahmen an und stellst fest, dass keinerlei Sauen bzw. Rotwild auf den Aufnahmen vorhanden sind. Die Frage ist nun: Was kann man machen um die Wildkamera Aufnahmen bzw. auch den Jagderfolg zu optimieren?

In meinem heutigen Beitrag möchte ich euch über verschiedenste Möglichkeiten informieren wie ihr eurer favorisiertes Jagdwild besser vor die Linse bekommt.


#1 Der Malbaum mit Buchenholzteer

Als allerersten Tipp an dieser Stelle würde ich euch empfehlen sich auf die Suche nach sogenannten Suhlplätzen in eurem Revier zu machen, um dort in der Nähe an abgestorbenen bzw. minderwertigen Bäumen (wie z.B. Birken) sogenannte Malbäume einzurichten. Was sind Malbäume?

Malbäume werden vorwiegend von Sauen nach einem ausgiebigen Schlammbad benutzt um sich danach schön dran zu Rücken zu schubbern. Dieser Vorgang ist nötig, um die entsprechenden Parasiten zu entfernen.

Wie ihr vielleicht wisst haben Sauen und Rot- bzw. Schwarzwild generell das Problem, dass diese Körper mit Parasiten behaftet sind. Natürlich fühlen die Tiere sich genauso unwohl wie wir Menschen mit solchen Parasiten am Körper, daher sind sie bestrebt diese kleinen Viecher natürlich so schnell wie möglich loszuwerden. Stellt sich nun die Frage wie das geschehen könnte. Das Zauberwort lautet in diesem Fall: Der Malbaum!


So Freunde, nun ist es endlich wieder soweit. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Meinen letzten ICUserver Wildkamera Test habe ich Ende 2016 erstellt. Das

Read More

Was genau ist ein Malbaum?

Einmal Malbaum ist quasi der Kratzbaum für Wildtiere mit deren Hilfe sich Sauen nach einem ausgiebigen Schlammbad den Rücken kratzen und so auf diese Wiese die Parasiten vom Leibe schubbern. Dem einen oder anderen wird das sicherlich bekannt vor kommen.

Wenn mir mal der Rücken kratzt dann begebe ich mich auch auf die Suche nach eine rauen, eckigen Oberfläche (bevorzugt sind das scharfe Kanten und dergleichen). Das gleiche gilt natürlich auch für die Sauen bzw. die Rotwild ebenfalls. Wobei ich noch kein Rotwild an einem Malbaum gesehen habe.

Die Frage ist hier: Wie lege ich so einen Kratzbaum bzw Malbaum an. Zunächst einmal solltet ihr mit einem größeren Messer bzw einer Machete ca. 10 Kerben (vertikal angeordnet, bis zu einer Höhe von 1,20 m) in die Rinde des im besten Fall abgestorbenen Baumes reinhacken. Ziel sollte sein, den Tiere egal wie groß sie sind eine Möglichkeit zu geben um sich an diesen Kerben den Rücken oder sonstige juckende Stelle zu kratzen.

  • Ihr schlagt somit kleine Teile aus der Rinde heraus. Ich würde euch empfehlen bis in etwa zur Hüfthöhe im Abstand von 10cm Kerben in die Rinde zu schlagen. Achtet bitte darauf, dass ihr nicht zu tief in den Baum rein hackt, sodass dieser (insofern er noch lebt) nicht ausblutet.
  • Als besonders geeignet hat sich die Verwendung von Macheten bewährt. Mit diesen langen Messern, die es hier für unter 30 € gibt kannst du wirklich kinderleicht diese und andere arbeiten im und am Revier erledigen.
  • Sobald ihr die Kerben hinein geschlagen habt könnt ihr mit einem Pinsel oder einem Stock das Buchenholzteer über den gesamten Bereich verteilen. Sauen riechen diesen Duft über Kilometer hinweg und werden dadurch wie ein Magnet angezogen.
Tipp: Kontrolliert am besten einmal pro Monat eure Kirrungen und stellt sicher, dass noch genug Buchenholzteer am Malbaum vorhanden ist. Oftmals kommt es wirklich vor, dass die Sauen durch das heftige Gerubbel, die Rinde komplett vom Baum lösen und somit der Teer nicht mehr anhaftet.


In dem folgenden Video möchte ich dir einmal genau gezeigt wie das in der Praxis gemacht wird:

Jetzt könnt ihr gegenüber dieses Malbaums, eure Wildkamera entsprechen positionieren um somit die bestmöglichen Bilder aufnehmen zu können. Achtet bitte darauf, dass ihr die Wildkamera nicht zu nah und nicht zu weit weg vom Malbaum positioniert.

Die optimale Entfernung zwischen Wildkamera und Malbaum beträgt irgendwas zwischen 6 und 9 Metern. Die Frage die mir auch oft gestellt wird lautet an dieser Stelle: Was kann man aber noch machen um Schwarz bzw Rotwild anzulocken. 


#2 Kirrungen anlegen um bessere Aufnahmen mit der Wildkamera zu erzielen

Was eine Kirrung ist sollte den meisten von euch eigentlich klar sein. Für die die nicht wissen was das ist möchte ich noch einmal ganz kurz und knapp erklären worum es geht.

Bei einer Kirrung redet man von einer Futter Abgabe in minimalsten Mengen um Wild anzulocken. Eine Kirrung ist im Gegensatz zu einer Fütterung ganzjährig zugelassen. Was wir vermeiden sollten ist, wie schon erwähnt, die Fütterung. Diese ist nur im Notfall zulässig. Ein Notfall wäre z.b. im Winter wenn der Schnee zu hoch liegt, sodass die Tiere keinerlei Chancen haben Nahrung zu finden.


Du willst wissen was eine Kirrung ist und wie man die perfekte Kirrung anlegt? Dann solltest du dir dieses Video hier reinziehen!

Je nachdem was du jagen möchtest bzw. mit der Wildkamera aufnehmen willst, musst du auch entsprechend den Futterautomaten oder die Kirrung an sich, entsprechend bestücken

Wenn du gezielt Sauen anlocken möchtest so solltest du das mit Mais machen. Wenn du hingegen Rotwild anlocken willst so würde ich dir empfehlen den für Kirr-Automaten bzw. die Kirrung mit Hafer zu füllen.

Das Futter für die Kirrung solltest du unbedingt so platzieren, das keine kleine Nagetiere wie Mäuse oder Ratten drankommen.

Hierfür kann man sich z.b. eine Kirrtrommel entweder kaufen oder selber basteln. Hier würde ich euch empfehlen ein entsprechendes Abflussrohr zu benutzen dort im Umfang herum entsprechende Löcher einzubringen Durchmesser maximal 10 mm Punkt wenn ihr es auf Sauen abgesehen habt dann solltet ihr diese Sauenkreisel wie schon Eingang erwähnt, mit Mais füllen.

Wenn du jetzt keine Lust bzw. nicht ausreichend Zeit hast um dir so eine Saztrommel selber zu basteln dann kann ich dir diese hier auf Amazon wärmstens empfehlen.


Wie das in der Praxis aussieht könnt ihr in diesem Video euch einmal genauer anschauen:

Warum jetzt unbedingt Löcher in diese Kirrtrommel also in das Rohr rein sollen kann ich mal ganz kurz erklären. Der Sinn der Sache ist natürlich dass die Sauen mit diesem Rohr erstmal spielen werden und das ganze Ding durch die Gegend schubsen und dabei fällt natürlich durch die Öffnung der Mais raus und die Sauen können essen.

Du kannst natürlich auch einen Hightech Kirrautomaten kaufen und diesen entsprechend mit dem Futter bestücken. Da ich aber davon ausgehe, dass die meisten nicht das Geld in die Hand nehmen wollen um sich so einen Kirrautomaten zu leisten, könnt ihr euch ja einmal anschauen wie so eine Kirrtrommel aussieht.


Wer jetzt keine Lust oder Zeit hat um sich so eine Sauenkreisel selber zu basteln, der kann sich natürlich auch eine bei Amazon kaufen.


Wie sollte ich die Wildkamera bei einer am besten Kirrung positionieren?

Da die meisten Kirrungen erfahrungsgemäß nicht im dichtesten Dickicht sondern eher auf freien Flächen vorzufinden sind, stellt sich natürlich die Frage wo soll ich die Wildkamera aufhängen bzw. anbringen.

Hier gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder ihr legt die Kirrungen so an, dass ihr nicht allzu weit weg vom Wald seid und dementsprechend einfach die Wildkamera an irgend einem Baum mit einem Spanngurt befestigt.

Ist kein Baum in der Nähe könnt ihr natürlich die Wildkamera nicht befestigen. Was ist also zu tun?

Das einfachste was du machen kannst ist, nimm dir einen einfachen Besenstiel oder einen Ast aus dem angrenzenden Wald mit und treibe diesen mittels Gummihammer in den Boden rein. Jetzt solltest du allerdings darauf achten, dass sich die Wildkamera auf deinem privaten Waldgrundstück befindet und nicht in einem öffentlichen.

Dies hat zwei Ursachen. Zum einen musst du natürlich im öffentlichen Raum den Datenschutz beachten dieser unterbietet das Filme mit der Wildkamera. Zum anderen ist natürlich die Gefahr relativ groß dass in einem öffentlichen Wald auch mehr Besucher anzutreffen sind die wiederum die Wildkamera auch einfach entwenden können.

So Freunde, nun ist es endlich wieder soweit. Wie schnell doch die


Welche Wildkamera soll ich verwenden

Nun kommen wir wieder zur Gretchenfrage. Wie ihr wisst bin ich ein großer Fan von den Wildkameras mit SIM Karte. Dies ist sicherlich mit einer gewissen Faulheit bzw Trägheit geschuldet.

Da ich keine Lust habe jedes Mal in den Wald zu rennen und die einzelnen Kirrungen abzuklappern bevorzuge ich es die Aufnahmen lieber von zu Hause aus die Lage zu checken.

Natürlich bleibt es nicht aus, um die ganzen Aufnahmen anzusehen, auch mal in den Wald fahren zu müssen. Dies ist bei mir allerdings nur ca. alle 6 Monate der Fall und das auch nur um die Batterien und die SD Karte zu tauschen.

Wenn es allerdings darum geht herauszufinden an welcher Kirrung oder an welchem an welcher Kanzel die Erfolgschancen am größten sind eine Sau oder ein entsprechendes Bild zu schießen, so macht es dir die 3G Wildkamera relativ einfach. Du guckst ja einfach die Bewegungen der letzten Woche an und entscheidest an welchen Hochsitz du für die nächsten Jagdausflug wählst.

Wenn ihr eine einfache Wildkamera benutzen möchtet, kann ich euch dieses Modell hier von Campark wärmstens empfehlen. Diese Kamera hat eine grundsolide Technik verbaut und ist im Gegensatz zu denen billig Kameras wie die Apeman oder die Victure noch ein wenig besser verarbeitet und hat vor allem WiFi mit an Board. Somit kannst du deine Garten Aufnahmen ganz bequem über das Home WLAN Netz in dein Wohnzimmer senden! 

Lass dich also nicht von denen relativ günstigen Preisen der Apeman & Victure Wildkameras blenden denn diese Kameras werden ohne SD-Karte und ohne Batterien geliefert.

Bei denen Wildkameras von SecaCam und Wildvision hast du das alles mit drin und das zu einem Preis von knapp über 100 €.

Wenn du jetzt also Batterien und die SD Karte dazu kaufen musst dann bist du auch schnell bei knapp 100 €, die beiden billig Wildkameras kosten so um die 70 ,- €, somit sparst du da effektiv maximal 10 €.

Daher rate ich dir wirklich kauf dir einfach gleich eine ICUserver Wildkamera mit 4G Modul, so kannst du die Kamera irgendwo aufstellen, bist also unabhängig vom WLAN und bekommst jederzeit die Bilder in dein Wohnzimmer direkt auf dein Handy gestreamt. Dann bist du da auf der sicheren Seite. Da ist wirklich solide Technik verbaut worden.

Hier ist mein ausgiebiges Review zu den verschiedenen ICUserver Wildkameras.

Der Markt der 4G-Wildkameras ist echt überschaubar, ich habe schon einiges ausprobiert. Leider sind die günstigen Modelle die direkt aus China importiert werden leider immer mangelhaft. Die haben zwar die Technik aber die APP Programmierung klappt leider bei keiner bisher.

Daher empfehle ich Dir, wenn du eine Wildkamera mit SIM Karte suchst dann greif zum österreichischen Hersteller ICUserver. Meine Erfahrungen haben gezeigt diese Wildkameras hier die Nase vorn haben. Die Technik der Kamera an sich ist bei den meisten Modellen tatsächlich dieselbe da wird fast alles beim gleichen chinesischen Hersteller eingekauft.

Da gibt es auch keine großartigen Unterschied. Unterschiede gibt es allerdings bei der verwendeten SIM-Karten Technik und der entsprechenden Handy APP.

Die ICUserver APP läuft auf den Wildkameras aus Österreich wirklich stabil, der Empfang ist grandios und die APP ist wirklich sehr gut durchdacht. Aus diesem Grund rate ich dir wenn du dich dazu entscheidest eine Wildkamera mit SIM Karte zu kaufen dann hol dir unbedingt die von ICUServer.


Fazit: Mit diesen Hacks machst du definitiv hochwertigere Wildaufnahmen!

Wie du in den Videos meines Beitrages sicherlich gesehen hast, sind die Chancen auf gute Wildkamera Aufnahmen, bedingt durch eine Kirrtrommel oder einen Malbaum definitiv höher als wenn du deine Kamera einfach nur so irgendwo zufällig im Wald an bringst.

Nun wünsche ich dir viel Erfolg und bestmögliche Wildkamera Aufnahmen. 

Über den Autor:

Egal was die Hersteller alles behaupten, ich habe es getestet! Herzlich willkommen auf meinem Wildkamera Blog. Mein Name ist Alex, Familienvater, Angestellter und leidenschaftlicher Technik-Nerd. Seit nun mehr als 4 Jahren beschäftige ich mich privat mit Wildkameras. Dieses Wissen und meine gesammelten Erfahrungen möchte ich mit euch teilen. Viel Spaß auf meinem Blog!

Diese Artikel könnten dich auch interessieren

Hinterlasse uns gern ein Kommentar!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mittels * markiert.

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}

Abonniere meinen Newsletter und sichere Dir einen 10% Gutschein auf alle ICUserver Produkte!