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Was zeichnet eine gute Wildbeobachtungskamera aus?

Eins gleich mal vorne weg, die Eierlegende-Wollmilchsau gibt es leider in den seltensten Fällen. Wir Jäger haben da für die Wildbeobachtung schon ein paar tolle Wildkameras die uns bei der Jagd sehr gut unterstützen bzw. entlasten können.

Ich persönlich könnte mir zum Beispiel nicht mehr vorstellen, handelsübliche Wildkameras wie die Apeman oder Victure (beides sehr beliebte Einsteiger Modelle) ohne Handyempfang zu verwenden.

Das ist mir echt zu mühsam, jedes Mal in den Wald rennen und jede einzelne SD Karte rausnehmen, auf den Laptop kopieren wieder reinstecken um dann zu Hause bei der Auswertung zu erfahren, dass vor der Linse eh nichts passiert ist.

Diese Zeit spare ich mir sehr gern und bin dafür auch bereit etwas Geld in die Hand zu nehmen.
Kommen wir aber nun zum Kern. Eine richtig gute Kamera für die Wildbeobachtung sollte definitiv schon mal eine GSM oder 3G Modul integriert haben.

Dies ist notwendig um Bilder direkt nach dem sie aufgenommen wurden an Dich auf dein Handy oder deinen Webserver zu versenden.

Die meisten Jäger die ich kenne nutzen dafür die ICUserver Wildkamera. Über die Kamera habe ich auch einen ausführlichen Erfahrungsbericht geschrieben (<<< Jetzt hier klicken und ICUserver Bericht lesen).

► Sie ist aus meiner Sicht die weiterentwickelste Wildkamera die der Markt aktuell zu bieten hat.

Icuserver 5 € Gutschein

Klar gibt’s da auch einige Modelle auf Amazon die ein wenig günstiger sind, aber lasst euch davon bitte nicht Blenden. Die Software welche dort hinter Steckt ist nicht vergleichbar mit der der ICUserver.

► Alleine schon die APP für Android und IOS ist mega nice. Hier könnt ihr wirklich all eure Bilder verwalten und habt eine Serverzuverlässigkeit wie ich sie noch nicht erlebt habe. Es kam bei mir und meinen Jagdkollegen noch nicht vor, dass der Bild Server irgendwie mal rum spackte.

Fazit: Kauft euch wenn dann eine 3G Wildkamera für die Jagd, erspart euch das rum gedokter mit den Einsteiger Modellen, ihr werdet es schnelle merken.

Kamera-Wildbeoachtung aufm Dars – Eine wahre Geschichte

► Ein Freund von mir, der Peter, hat mich vor ca. zwei Wochen angerufen und mir geschildert, was er bei der Jagd auf dem Dars erlebt hat.

Er saß also zu Beginn Jagd, bei einsetzender Dämmerung, ganz gemütlich in seinem Hochsitz und versuchte irgendwie Wild anzusprechen. Wie das eben immer so ist, die Wildschweine sind ja nicht immer da wo man sie gernhätte. Er wollte wie gesagt an diesem Abend ein ordentliches Schwein erlegen.
Jedenfalls saß er ungefähr 4 Stunden auf seinem Hochsitz und nichts passierte. Plötze machte sein Handy dieses Geräusch, „pling, pling“.

Was ist passiert? Genau, eine seiner ICUserver Wildkameras sendete ein Bild von einem riesigen Keiler. Dieser stand also ca. 15m vor dem Hochsitz von der Wildkamera 4 (diese das Bild gerade auf sein Handy sendete).

► Er holte also fix die Karte raus wo er die Wildkameras eingezeichnet hatte und wusste somit genau wo der Keiler sich gerade befand. Da das keine 200m waren die Ihn vom Jagderfolg trennten, schnappte er sich also seine Büchse und schlich in Richtung Wildkamera 4.

Keine 100m gelaufen da hat er den prächtigen Keiler schon erspäht. Seine Flir Wärmebildkamera tat ihr übriges beim Ansprechen. Ohne die Flir wäre es sicherlich nicht ganz so einfach gewesen. Geht aber natürlich auch ohne.

Naja, was dann passierte brauche ich euch nicht erklären. Ohne diese Wildkamera hätte er sicherlich noch ein paar Stunden auf seinem Hochsitz verbracht und gehofft, dass mal etwas vor seine Flinte läuft.

Die ICUserver hat Ihm also eine Menge Zeit gespart und er war happy. Das funktioniert natürlich nur mit einer 3G Wildkamera.

Was bringt eine Wärmebildkamera bei der Wildbeobachtung?

► Ich habe ja gerade erwähnt wie praktisch es ist, wenn man eine Wärmebildkamera bei der Jagd verwendet. Gerade in der Dämmerung, im Morgengrauen oder bei der Nachsuche (falls man nicht 100% getroffen hat und das Wild, wie irre davonläuft).

Ja ich weiß das ist immer noch ein Tabu Thema, das passiert natürlich niemandem, jeder trifft immer beim ersten Schuss, ja, ja!

Flir Scout TK in der Hand

Wie dem auch sei, ich möchte auf keinen Fall mehr auf meine Flir Scout TK verzichten. Ja werden die Profis jetzt sagen, das ist doch ein Spielzeug. Ja Ihr habt recht, das ist natürlich der Preiseinstieg aber für meine Zwecke völlig ausreichend.

Bei meiner letzten Wildbeobachtung in Schönbuch habe ich dank der Flir auf ca. 40m ein Reh ansprechen können was mit bloßem Auge einfach nicht machbar gewesen wäre.

Wer mit dem Zielfernrohr immer das Ansprechen durchführt, braucht keine Wärmebildkamera, allerdings ist das Sichtfeld natürlich arg begrenzt. Auch mit guten Ferngläsern kann man auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch einiges erkennen.

Ferngläser für die Vogelbeobachtung

► Die Vogelliebhaber unter euch werden das sicher kennen. Ihr seid gerade schön am Spazieren und seht, wie in meinem Fall kürzlich einen Falken und stellt fest, dass ihr euer großes Fernglas nicht mitgenommen habt da ihr nicht damit gerechnet habt, jetzt einen Falken anzutreffen.

Genau für diesen speziellen Fall habe ich mir ein Fernglas für die Vogelbeobachtung besorgt. Für mich waren bei der Anschaffung vier Sachen essentiell wichtig:

1. Die Handhabung: Was nützt mir ein Fernglas was zwar eine mega Linse und 12-fachen Fokus drin hat wenn das Ding einfach zu schwer ist um es permanent mit sich rumzuschleppen. Daher mein Tipp an dieser Stelle, schaut euch nach Ferngläsern um die nicht schwerer als 800g sind, je weniger je besser in diesem Fall.

2. Die Fokussierung: Hier solltest Ihr daran denken, dass Vögel in der Regel schnell und wendig sind. Von der einen auf die anderen Sekunden fliegen sie wie aus dem nichts einfach los und sind weg. Jetzt brauchst du natürlich auch ein Fernrohr für die Vogelbeobachtung was schnell und kinderleicht wieder fokussiert.

3. Vergrößerung: Auch dieser Punkt spielt eine wichtige Rolle bei der Kolibri Beobachtung zum Beispiel. Die kleinen windigen Scheisserchen sind ja so kaum zu sehen, da braucht man wirklich ein schon mindestens eine Vergrößerung zwischen 8-10. Wie schon oben erwähnt eine 12er Vergrösserung muss es ja nicht gleich sein, da auch diese Geräte mit einem höheren Gewicht einhergehen.

4. Farbtreue: Unsere Erfahrungen haben leider gezeigt, dass Ferngläser zur Vogelbeobachtung im Preiseinstieg Bereich, oft über minderwertige Linsen verfügen und du als Vogelkenner echt ins Staunen kommst. Wenn du Glück hast dann sind die Farben einfach nur blass. Je nachdem wie stark jetzt auch noch die Sonne scheint, je mehr Farbverwaschungen hast du im Fernglasbild.

Fassen wir also zusammen. Das perfekte Fernglas für die Vogelbeobachtung sollte diese Kriterien erfüllen:

• Gewicht max. 800g
• Schnelle & einfach Fokussierung muss möglich sein
• Vergrößerung: 8 bis 10-fach völlig ausreichend
• Farbgetreue Wiedergabe

►►  Mein Tipp: Schaut euch mal das Olympus 118760 an! (<<< Jetzt Preis auf Amazon prüfen*)

► So ich denke nun wisst ihr im groben was man alles gebrauchen kann um optimal für die Wildbeobachtung ausgerüstet zu sein.

► Wer noch eine Taschenlampe zur Wildbeoachtung sucht sollte sich mal die Lenser P7.2 LED Taschenlampe angucken (<<< Jetzt klicken und Preis auf Amazon prüfen*).

► Damit sorgst du echt für Tageslicht mitten im stockfinsteren Wald, aber für die Nachsuche natürlich echt sehr hilfreich, kennen bisher keine bessere Taschenlampe für die Jagd.

Wenn es um das Thema Wildkamera geht dann kann ich mich nur wiederholen und die unangefochtene Nr. 1 empfehlen: die ICUserver Wildkamera!

(<<< Jetzt klicken und Bericht lesen!)[/alert]


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